Das Touriseum in Schloss Trauttmansdorff
Inmitten der Gärten thront Schloss Trauttmansdorff, das in seiner wechselvollen Geschichte zwischen Ruhm und Verfall vor allem durch die Besuche Kaiserin Elisabeths von Österreich große Bedeutung erlangt hat. Seit 2003 beherbergt das liebevoll renovierte Schloss das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus.Öffnungszeiten
- 1. April - 15. November: 9.00 bis 18.00 Uhr
- letzter Einlass: 17.00 Uhr
- 15. Mai - 15. September: 9.00 bis 21.00 Uhr
- letzter Einlass: 20.00 Uhr
Preise
- Der Besuch des Museums ist in der Eintrittskarte für die Gärten inbegriffen.
Tourismusgeschichte Südtirols
Das Touriseum berichtet von Geschichte, Identität und Perspektiven des Südtiroler Tourismus und wählt hierfür eine gänzlich neue Herangehensweise: 200 Jahre Tourismusentwicklung – witzig und originell aufbereitet und mit viel Hintersinn dargestellt. Das Museum lässt die Geschichte bis in die Gegenwart reichen. Dabei wechselt es unentwegt die Perspektiven zwischen Urlaubsort und Daheimsein, zwischen Gast und GastgeberIn. Dies soll die BesucherInnen des Museums unter anderem auch dazu anregen, das Lebensgefühl des Urlaubens neu und vielschichtiger zu entdecken. 2006 wurde es für den European Museum Award nominiert.Dauerausstellung
Schloss Trauttmansdorff dokumentiert in 20 Räumen die Geschichte des Tiroler und Südtiroler Tourismus: die Risiken frühen alpinen Reisens, die Entdeckung Tirols als Tourismusdestination, die ersten Höhenflüge des Kurtourismus, die Epoche der Grand Hotels. Aber auch Zeitgeschichtlichem wird hier Raum geboten: Südtirol als Kampfplatz für Nationalsozialismus und Faschismus, später – ab 1960 – als Destination, die sich mit der Tourismuslawine konfrontiert sieht …Eine Besonderheit des Touriseums ist das „Südtirolspiel“: 10 Meter lang und von Grödner Holzschnitzkünstlern gefertigt, lädt dieser weltweit wohl größte Flipperautomat zu einer vergnüglich-rasanten Fahrt durch Südtirol ein.
Dem prominentesten Gast des Schlosses – Kaiserin Sissi – widmet das Touriseum seit 2008 in drei Räumen eine Dauerausstellung mit Originalexponaten und modern inszenierten Hörspielen.
| Sonderausstellung |
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À la carte!
Wann kamen die Spaghetti nach Tirol und wann die Pommes frites? Was sind „Poularden“? Wie hat die Speisenfolge beim Festessen für den deutschen Kaiser Wilhelm im Meraner Hof im Jänner 1914 ausgesehen? Mit der Sonderausstellung „Bon appétit! Die Geschichte der Speisekarte in Tirol“ will das Touriseum diese Fragen beantworten. Die ausgestellten Menükarten sollen den Besuchern aber nicht nur wegen der herrlichen Speisenfolgen und der aufwendigen künstlerischen Gestaltung das Wasser im Munde zusammen laufen lassen, sie sollen auch anregen, die Menükarten aus ungewohnten Blickwinkeln zu lesen. Speisekarten sind nämlich auch Kulturgeschichte in Reinform, erzählen sie doch vom Land, von Ess- und Feierbräuchen, Gewohnheiten, von Ereignissen, Genüssen und sind nicht zuletzt Visitenkarten der Hotels und des Landes. |










