Das „Unternehmen“ Trauttmansdorff
Das „Unternehmen“ Trauttmansdorff besteht aus den Gärten, dem Museum, dem verpachteten Restaurant, Café und Shop. Während einer Gartensaison - von April bis Mitte November - sind ein kreatives, eng zusammenarbeitendes Team von rund 100 Personen beschäftigt. Das gesamte Areal ist im Besitz der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol. Der botanische Garten wird nach unternehmerischen Grundsätzen von der Gutsverwaltung Laimburg unter Aufsicht der Südtiroler Landesverwaltung geführt.Die vier Gartenwelten
Der botanische Garten ist in vier Gartenwelten unterteilt, die Waldgärten, die Sonnengärten, die Wasser- und Terrassengärten sowie die Landschaften Südtirols. Demgegenüber präsentieren die Schaugärten Pflanzensammlungen unterschiedlichster Arten, Sorten und Farben, wie sie die Natur oder Züchtungen hervorgebracht haben.Besonderheiten
Eine Besonderheit der seit 1994 angelegten Gärten von Schloss Trauttmansdorff ist ihre Hanglage, wie auch ihre natürliche Form eines Amphitheaters.Die aufwändige Terrassierung des steilen Geländes ermöglichte zum einen eine Vergrößerung der bepflanzbaren Fläche, zum anderen ergibt der Höhenunterschied von mehr als 100 m eine weitere Dimension: Alle Gartenbereiche können aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet werden.
Das 3 km lange Mauerwerk wurde aus charakteristischem lokalem Gestein errichtet, mit 10 % Granit und 90 % Quarzporphyr.
Konzept der Bepflanzung
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff zeigen – im Gegensatz zu vielen anderen botanischen Gärten – vorwiegend Landschaftsbeispiele aus aller Welt mit ihren typischen Bäumen und Sträuchern. Auch die Zusammenhänge zwischen natürlicher Vegetation, Klima, Standort: und menschlichen Eingriffen werden dabei berücksichtigt. Die mehr als 80 Natur- und Kulturlandschaften vermitteln dank dieses Konzepts dem aufmerksamen Betrachter das Gefühl, sich tatsächlich in der jeweiligen Landschaft zu befinden.| 83 Gartenlandschaften |
| 5.800 Pflanzenarten und Sorten |
| Meereshöhe 334–438 m 7 km langes Wegenetz mit einem maximalen Höhenunterschied von 104 m |
| 700.000 Pflanzen |
| Gesamtfläche 12 ha |
| Steigung von 8 % (gilt für 95 % der Wege) |

Palmen vor verschneiten Bergen in Meran





