Die Geschichte des Unternehmens
1977 Das baufällige Schloss sowie die Grundstücke aus dem ehemaligen Deuster-Besitz gehen mit dem Autonomiestatut in das Eigentum der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol über.1988 Bei einer gemeinsamen Fahrt haben der Meraner Bauingenieur Manfred Ebner und einige Gartenfreunde die Idee, in Meran einen botanischen Garten zu errichten. Im Oktober stellt Dr. Ing. Ebner vor dem Tor von Schloss Trauttmansdorff dem damaligen Landesrat für Landwirtschaft Dr. Luis Durnwalder, dem Landtagsabgeordneten Toni Kiem, dem Meraner Bürgermeister Franz Alber und dem Direktor der Gutsverwaltung Laimburg Klaus Platter sowie dem Journalisten Robert Asam eine Machbarkeitsstudie für die Errichtung eines botanischen Gartens im Hof von Schloss Trauttmansdorff vor. Der spätere Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder trifft an dieser Stelle die politische Aussage, dass er „einen botanischen Garten bauen werde“.
1989 Übernahme des Obst- und Weinhofes „Schloss Trauttmansdorff“ durch die Gutsverwaltung Laimburg Genehmigung des Raumprogramms mit Beschluss der Landesregierung
1991 Die Landesregierung erteilt den Planungsauftrag an Dr. Ing. Ebner.
1992 Genehmigung des Vorprojekts durch den Technischen Landesbeirat
1994 Beginn der Bautätigkeit unter Koordination der Südtiroler Landesverwaltung, Abteilung Hochbau und technischer Dienst, Abteilungsdirektor Dr. Arch. Josef March und dem geschäftsführenden Amtsdirektor Geom. Lukas Lantschner. Die Projektsteuerung obliegt Geom. Stefan Canale, Bauleiter ist Dr. Ing. Ebner.
Die Terrassierung und die Geländegestaltung wird vom Sonderbetrieb für Wildbachverbauung unter Abteilungsdirektor Dr. Rudolf Pollinger durchgeführt.
1995 Die Gutsverwaltung Laimburg übernimmt unter Direktor Klaus Platter die Führung des botanischen Gartens und beginnt in Eigenregie mit der Bepflanzung und der Weiter- entwicklung des Gartenprojektes. Dr. Valentin Lobis wird technischer Leiter (bis 2000).
1996 und 1997 Bepflanzung der Sonnengärten
1997 Beginn des zweiten Bauloses (Gärtnerei, Stahlbau und Bodenbelagsarbeiten)
Genehmigung des Kommunikationskonzepts von Dr. Otto Jolias Steiner durch die Landesregierung
1998 Die Botanikerin Dr. Karin Kompatscher wird Kuratorin des Botanischen Gartens.
Beauftragung verschiedener LandschaftsplanerInnen mit der Planung einzelner Pflanzen- bereiche sowie Erteilung des Auftrags zur Umsetzung des Kommunikationskonzeptes an Architekt Dr. Wolfram Pardatscher
Bepflanzung der Wasser- und Terrassengärten
1999 Fertigstellung der Bepflanzung des Parkplatzes
Genehmigung der Bezeichnung: „Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff“
Das Konzept zur Errichtung des Südtiroler Landesmuseums für Tourismus –
des „Touriseums“ – wird genehmigt.
2000 Gärtnermeister Klaus Messmer übernimmt die technische Betriebsleitung, Irene Schullian ist zuständig für den Bereich Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Gartenpädagogik und Dr. Karin Ortler für die Pflanzendatenbank.
Beginn der Renovierungsarbeiten und des Umbaus von Schloss Trauttmansdorff
Aufgrund starker Niederschläge kommt es im Herbst im Bereich der heutigen Waldgärten zu großen Hangrutschungen.
2001 Im Frühling werden die Waldgärten bepflanzt.
Eröffnung der Gärten am 16. Juni




