Die Geschichte von Schloss Trauttmansdorff
Schloss Trauttmansdorff und seine wechselvolle Geschichte zwischen Ruhm und Verfall
1327 Als Hofstelle Neuberg wird das Gelände erstmals urkundlich erwähnt.
1543 Nikolaus von Trauttmansdorff kauft Neuberg. Zwei Generationen später stirbt dieser Zweig des Geschlechts der "von Trauttmansdorff" aus. Neuberg ist dem Verfall preisgegeben.
1777 Der Turm stürzt ein und zertrümmert die Kapelle. Das heutige Treppenhaus befindet sich im ehemaligen Turm.
1846 Graf Joseph von Trauttmansdorff aus der Steiermark entdeckt in der jungen Kurstadt Meran die 150 Jahre zuvor von seinen Verwandten verlassene Burg. Er erweitert das halb verfallene Gebäude auf die heutige Größe und versieht es mit neugotischen Elementen. Schloss Trauttmansdorff, wie die Burg von nun an heißt, gilt als das früheste Beispiel neugotischen Burgenbaus in Tirol. Den Besitz erbt 1867 Reichsritter Moritz von Leon, vermutlich ein unehelicher Sohn des Grafen.
1870/71 und Wegen seiner sonnigen und windgeschützten Lage wählt die österreichische Kaiserin 1889/90 Elisabeth Schloss Trauttmansdorff als Wintersitz. Insgesamt verweilt die Monarchin fünf Mal in Meran, in der Folge erlangt die kleine Kurstadt große Bekanntheit und steigt zum Nobelkurort auf.
1897 Baron von Deuster, Großgrundbesitzer aus Kitzingen bei Würzburg, kauft das ausgedehnte Schlossgut Trauttmansdorff mitsamt der dazugehörenden Besitzungen:
1543 Nikolaus von Trauttmansdorff kauft Neuberg. Zwei Generationen später stirbt dieser Zweig des Geschlechts der "von Trauttmansdorff" aus. Neuberg ist dem Verfall preisgegeben.
1777 Der Turm stürzt ein und zertrümmert die Kapelle. Das heutige Treppenhaus befindet sich im ehemaligen Turm.
1846 Graf Joseph von Trauttmansdorff aus der Steiermark entdeckt in der jungen Kurstadt Meran die 150 Jahre zuvor von seinen Verwandten verlassene Burg. Er erweitert das halb verfallene Gebäude auf die heutige Größe und versieht es mit neugotischen Elementen. Schloss Trauttmansdorff, wie die Burg von nun an heißt, gilt als das früheste Beispiel neugotischen Burgenbaus in Tirol. Den Besitz erbt 1867 Reichsritter Moritz von Leon, vermutlich ein unehelicher Sohn des Grafen.
1870/71 und Wegen seiner sonnigen und windgeschützten Lage wählt die österreichische Kaiserin 1889/90 Elisabeth Schloss Trauttmansdorff als Wintersitz. Insgesamt verweilt die Monarchin fünf Mal in Meran, in der Folge erlangt die kleine Kurstadt große Bekanntheit und steigt zum Nobelkurort auf.
1897 Baron von Deuster, Großgrundbesitzer aus Kitzingen bei Würzburg, kauft das ausgedehnte Schlossgut Trauttmansdorff mitsamt der dazugehörenden Besitzungen:




Baron von Deuster bereichert den Ostflügel des Schlosses mit einem großen Saal im Stil des Neorokoko und verändert damit die Silhouette des Schlosses entscheidend. Zu Ehren Kaiserin Elisabeths ließ er eine marmorne Sissi-Bank errichten.
1921 Nach dem Ersten Weltkrieg folgt die Enteignung durch Italien. Schloss Trauttmansdorff heißt ab sofort „Castel di Nova“ und wechselt mit den dazugehörenden Höfen in den Besitz der „Opera Nazionale per i Combattenti“ (ONC), einem Hilfsfonds für italienische Soldaten.
1939 Im Zweiten Weltkrieg, ab 1939, dient das Schloss dem deutschen Militär als Lager. Fast die gesamte Einrichtung geht verloren, Trauttmansdorff beginnt zu verfallen. Das Schlossgut wird an mehrere Familien zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet.
1921 Nach dem Ersten Weltkrieg folgt die Enteignung durch Italien. Schloss Trauttmansdorff heißt ab sofort „Castel di Nova“ und wechselt mit den dazugehörenden Höfen in den Besitz der „Opera Nazionale per i Combattenti“ (ONC), einem Hilfsfonds für italienische Soldaten.
1939 Im Zweiten Weltkrieg, ab 1939, dient das Schloss dem deutschen Militär als Lager. Fast die gesamte Einrichtung geht verloren, Trauttmansdorff beginnt zu verfallen. Das Schlossgut wird an mehrere Familien zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet.





