Die Baugeschichte der Gärten

Ein zeitgemäßer, lebendiger & innovativer Garten entsteht

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff zählen zu den schönsten Gärten in Italien. Nicht umsonst wurden sie im Jahr 2005 vom international tätigen Unternehmen Briggs & Stratton, in Zusammenarbeit mit der Vereinigung „Grandi Giardini Italiani“ ,als „Parco piú Bello d’Italia“ ausgezeichnet. Die außergewöhnliche Mischung aus botanischem Garten und Freizeitattraktion macht den Gartenbesuch für BesucherInnen aller Altersstufen auf spannende Art und Weise greifbar, erlebbar und lebendig!

Die Idee in Meran einen botanischen Garten zu errichten, entstand bereits 1988. 13 Jahre nach der Aussage von Dr. Luis Durnwalder, dass er „einen botanischen Garten bauen werde“, öffnen die Gärten von Schloss Trauttmansdorff ihre Tore. Von Anfang an ist das Projekt Trauttmansdorff von Innovationsgeist und bis ins Detail reichender Qualität gekennzeichnet – man will als ein etwas „anderer“ botanischer Garten wahrgenommen werden und sich von „traditionellen“ Gärten in Italien unterscheiden. Zahlreiche Künstlerpavillons, Erlebnis- und Sinnesstationen sorgen heute dafür und machen den botanischen Garten zeitgemäß, attraktiv und lebendig.

Bereits kurz nach der offiziellen Eröffnung können durch die Einnahmen die laufenden Kosten des botanischen Gartens gedeckt werden. Zahlreiche Mitwirkende – von ArchitektInnen bis zu GärtnerInnen, vom Landeshauptmann bis zum Verwaltungspersonal – halten die Gärten „in Bewegung“ und es gelingt ihnen, aus den Gärten von Schloss Trauttmansdorff innerhalb kürzester Zeit Südtirols Ausflugsziel Nr. 1 zu machen.

1988

Bei einer gemeinsamen Fahrt haben der Meraner Bauingenieur Manfred Ebner und einige Gartenfreunde die Idee aufgegriffen, in Meran einen botanischen Garten zu errichten. Im Oktober stellt Dr. Ing. Ebner vor dem Tor von Schloss Trauttmansdorff dem damaligen Landesrat für Landwirtschaft Dr. Luis Durnwalder, dem Landtagsabgeordneten Toni Kiem, dem Meraner Bürgermeister Franz Alber und dem Direktor der Gutsverwaltung des Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrums Laimburg Klaus Platter sowie dem Journalisten Robert Asam eine Machbarkeitsstudie für die Errichtung eines botanischen Gartens auf dem Gelände des „Hofes“ Schloss Trauttmansdorff vor. Der spätere Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder trifft bei dieser Gelegenheit die politische Aussage, dass er „einen botanischen Garten bauen werde“.

Lokalaugenschein

1989

Die Gutsverwaltung Laimburg übernimmt den Obst- und Weinhof „Schloss Trauttmansdorff“.

Die Landesregierung beschließt die Genehmigung des Raumprogramms.

Baugeschichte 1989

1991

Die Landesregierung erteilt den Planungsauftrag an Dr. Ing. Ebner

1992

Der Technische Landesbeirat genehmigt das Vorprojekt.

Vorprojekt Lageplan

1994

Beginn der Bautätigkeit unter Koordination der Südtiroler Landesverwaltung, Abteilung Hochbau und Technischer Dienst, Abteilungsdirektor Dr. Arch. Josef March und dem geschäftsführenden Amtsdirektor Geom. Lukas Lantschner. Die Projektsteuerung obliegt Geom. Stefan Canale, Bauleiter ist Dr. Ing. Manfred Ebner. Die Terrassierung und die Geländegestaltung wird vom Sonderbetrieb für Wildbachverbauung unter Abteilungsdirektor Dr. Rudolf Pollinger durchgeführt.

Gelaende vor Baubeginn

1995

Die Gutsverwaltung Laimburg übernimmt unter Direktor Klaus Platter (bis 2010) die Führung des botanischen Gartens und beginnt in Eigenregie mit der Bepflanzung und einer zukunftsweisenden Weiterentwicklung des Gartenprojektes. Dr. Valentin Lobis wird technischer Leiter (bis 2000).

Direktor Klaus Platter

1996-97

Bepflanzung der Sonnengärten

Bepflanzung Sonnengaerten

1997

Beginn des zweiten Bauloses (Gärtnerei, Stahlbau und Bodenbelegsarbeiten)

Genehmigung des Kommunikationskonzepts von Dr. Otto Jolias Steiner durch die Landesregierung

Baugeschichte

1999

Fertigstellung der Bepflanzung des Parkplatzes

Genehmigung der Bezeichnung „Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff“

Das Konzept zur Errichtung des Südtiroler Landesmuseums für Tourismus – des „Touriseums“ wird genehmigt

2001

Im Frühling werden die Waldgärten bepflanzt.

Eröffnung der Gärten am 16. Juni

Fertigstellung