26.06.2009 - Besuch aus Caracas! Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff als modernes Modell
Besuch aus Caracas!
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff als modernes Modell
Am Freitag, 26. Juni stattete Frau Dr. Argelia Silva, amtierende Vize - Präsidentin des Botanischen Gartens und Instituts (FIBV) von Caracas (Venezuela), den Gärten von Schloss Trauttmansdorff einen Gegenbesuch ab, um die moderne Anlage zu besichtigen und eine Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten aufzubauen; diese wurde am Ende des Besuches besiegelt.
Venezuela liegt in den südamerikanischen Tropen am karibischen Meer. Das Land ist von verschiedenen Großlandschaften geprägt, wie den Küstengebieten, den Anden, dem Amazonas, und dem Bergland von Guayana. Diese Vielfalt von Flora und Fauna hat zu einer enormen Konzentration an Nationalparks und Naturdenkmälern (ca. 20 % der Gesamtfläche des Landes) geführt.
Der Botanische Garten von Caracas war zusammen mit dem ausgedehnten Gelände der Universidad Central de Venezuela zwischen 1948 und 1953 im Hochtal von Caracas angelegt worden und erstreckt sich heute über eine Fläche von 70 ha – vom Talboden des Río Guaire auf ca. 850 m bis auf die umliegenden Hügel auf ca. 1100 m ü. d. M. Inspirator und unermüdlicher Gestalter beim Aufbau des Botanischen Gartens war seit 1953 der Schweizer Gärtner August Braun.
In den späten 1970er und 1980er Jahren galt der Botanische Garten von Caracas als einer der schönsten in der Karibik und seine Palmensammlung aus über 200 verschiedenen Arten aus aller Welt, stellte zeitweise die zweitgrößte Sammlung lebender Palmen auf der ganzen Welt dar.
Höhepunkt nach dem Besuch der Gärten und des regen Fachaustausches war die Unterzeichnung der Absichtserklärung, mit der eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen auf verschiedenen Gebieten besiegelt wurde. „Hauptaugenmerk unserer zukünftigen Zusammenarbeit wird dabei eine enge gärtnerische und botanische Forschungstätigkeit sein und die Organisation gemeinsamer Lehrveranstaltungen; insbesondere jedoch wird Pflanzenmaterial ausgetauscht werden; ein reger Wechsel von Fachinfos und Literatur soll beiden Institutionen gartenspezifische Erfahrungen aus Botanik wie auch aus dem Publikumsbereich bringen.“ meinte Klaus Platter, Direktor der Gärten, dazu stolz.
Neben den Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran führte die Europareise Frau Dr. Silva nach München (Botanische Gärten und Institut) und in die UNO - Stadt Genf (Jardin Botanique de la Ville de Geneve), die die letzte botanische Ausstellung „Alles Palme!“ der Gärten von Schloss Trauttmansdorff für einige Jahre, ab 2011, beherbergen wird.
Ein Garten mit Potenzial
Im Zentrum der Millionenstadt Caracas befindet sich ein Botanischer Garten aus den frühen 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts: der Fundación Instituto Botánico de Venezuela „Dr. Tobias Lasser“ (FIBV,) der zusammen mit der Ciudad Universitaria de Caracas im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.Der Botanische Garten von Caracas war zusammen mit dem ausgedehnten Gelände der Universidad Central de Venezuela zwischen 1948 und 1953 im Hochtal von Caracas angelegt worden und erstreckt sich heute über eine Fläche von 70 ha – vom Talboden des Río Guaire auf ca. 850 m bis auf die umliegenden Hügel auf ca. 1100 m ü. d. M. Inspirator und unermüdlicher Gestalter beim Aufbau des Botanischen Gartens war seit 1953 der Schweizer Gärtner August Braun.
In den späten 1970er und 1980er Jahren galt der Botanische Garten von Caracas als einer der schönsten in der Karibik und seine Palmensammlung aus über 200 verschiedenen Arten aus aller Welt, stellte zeitweise die zweitgrößte Sammlung lebender Palmen auf der ganzen Welt dar.
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff als modernes Vorbild
Seit dem Ableben von August Braun 2003 gestaltete sich ein zeitgemäßes Aufrechterhalten der Palmensammlung als äußerst schwierig. Neue Projekte zusammen mit in- und ausländischen Institutionen und Gärten sollen die Zukunft der Sammlung wieder garantieren. „Die besondere Schönheit des Gartens zieht immer mehr Besucher an, was grundlegende Verbesserungen in der Infrastruktur notwendig macht. Ein Besuch des FIBV in der modernen Anlage der Gärten von Schloss Trauttmansdorff sollte Inspiration, Vorbild und Ratgeber sein,“ so Frau Dr. Argelia Silva, amtierende Vize - Präsidentin des Botanischen Gartens und des Instituts von Caracas. Sie besichtigte die verschiedenen Abteilungen der Gärten und informierte sich über deren modernen Gartenarchitektur und Infrastruktur.Höhepunkt nach dem Besuch der Gärten und des regen Fachaustausches war die Unterzeichnung der Absichtserklärung, mit der eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen auf verschiedenen Gebieten besiegelt wurde. „Hauptaugenmerk unserer zukünftigen Zusammenarbeit wird dabei eine enge gärtnerische und botanische Forschungstätigkeit sein und die Organisation gemeinsamer Lehrveranstaltungen; insbesondere jedoch wird Pflanzenmaterial ausgetauscht werden; ein reger Wechsel von Fachinfos und Literatur soll beiden Institutionen gartenspezifische Erfahrungen aus Botanik wie auch aus dem Publikumsbereich bringen.“ meinte Klaus Platter, Direktor der Gärten, dazu stolz.
Neben den Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran führte die Europareise Frau Dr. Silva nach München (Botanische Gärten und Institut) und in die UNO - Stadt Genf (Jardin Botanique de la Ville de Geneve), die die letzte botanische Ausstellung „Alles Palme!“ der Gärten von Schloss Trauttmansdorff für einige Jahre, ab 2011, beherbergen wird.
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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
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