September 2012

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff präsentieren das Jahrhundertwerk "Botanik in Südtirol" - 07.09.12

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff präsentieren das Jahrhundertwerk „Botanik in Südtirol“

Am Mittwoch, 5. September ist in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff die Neuerscheinung „Botanik in Südtirol und angrenzenden Gebieten“ vorgestellt worden. Diese Tirolensie, ein Jahrhundertwerk, stellt eine umfassende bibliographische Rundschau der Botanikentwicklung in Südtirol und angrenzenden Gebieten im 20. Jahrhundert dar.

Die Autoren Otto Huber, Thomas Wilhalm und Bruno Wallnöfer mit dem neu erschienenen Werk.
Die Autoren Otto Huber, Thomas Wilhalm und Bruno Wallnöfer mit dem neu erschienenen Werk.

Nach sechs Jahren Recherchearbeit ist es soweit: Das Werk “Die Botanik in Südtirol und angrenzenden Gebieten im 20. Jahrhundert: Eine bibliografische Rundschau” (Alpenraum Österreich, Italien und Schweiz) wurde der Presse und der Öffentlichkeit feierlich vorgestellt. Diese bei Edition Raetia veröffentlichte Tirolensie gilt als Jahrhundertwerk, insofern ihre Vorläuferin “Die Flora der Grafschaft Tirol” von Dalla Torre und Sarnthein vor 100 Jahren erschienen ist. Das Werk des Südtiroler Botanikers Otto Huber stellt nun mit über 4200 neuen bibliographischen Zitaten die Fortsetzung der Botanik im folgenden 20. Jahrhundert dar.

Otto Huber ist ein weltweit anerkannter Botaniker aus Meran, der über 30 Jahren in leitender Position am botanischen Institut der Universität in Caracas, Venezuela, tätig war. Von 2003 bis 2010 war er als wissenschaftlicher Berater in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff beschäftigt – welche nun auch als Herausgeber des Werkes fungieren. „Am Buch mitgearbeitet haben Bruno Wallnöfer vom Naturhistorischen Museum Wien und Thomas Wilhalm vom Naturmuseum Südtirol. Das Werk soll ein kleiner Beitrag zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino sein“, so der Autor bei der Vorstellung.

Gartendirektor Daniel Bedin, Landeshauptmann Luis Durnwalder und Direktor des Versuchszentrums Laimburg, Michael Oberhuber mit dem Scientific Report des Versuchszentrums.
Gartendirektor Daniel Bedin, Landeshauptmann Luis Durnwalder und Direktor des Versuchszentrums Laimburg, Michael Oberhuber mit dem Scientific Report des Versuchszentrums.

Der Landeshauptmann und Präsident des Verwaltungsrates des Versuchszentrums Laimburg, Dr. Luis Durnwalder, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung solcher Projekte für die Gärten von Schloss Trauttmansdorff: „Es ist das erste große wissenschaftliche Projekt der Gärten, es soll aber nicht das letzte sein. Die Unterstützung wissenschaftlicher Werke, bzw. Durchführung von Forschungsprojekten, die von Bedeutung für die gesamte Region sind, sind Teil einer langfristigen Vision für Trauttmansdorff.“

Michael Oberhuber, Direktor des Versuchszentrums Laimburg, stellte im Rahmen der Pressekonferenz auch den ersten Scientific Report des Versuchszentrums vor: „Der Scientific Report, der eine Visitenkarte des Versuchszentrums nach außen hin darstellt, soll ab jetzt in regelmäßigen Abständen über unsere Tätigkeiten informieren“, so Oberhuber.

Der Direktor der Gärten, Daniel Bedin, stellte den Herbstschwerpunkt in den Gärten vor: Ende September ist eine Bonsai Open Air Ausstellung geplant, Ende Oktober wird ein internationales Erntedankfest in den Gärten stattfinden. Das 560-seitige Werk „Botanik in Südtirol und angrenzenden Gebieten“ ist im Raetia-Verlag erschienen und ab sofort zum Preis von 34,90 € (Italien) bzw. 37,90 € (Deutschland, Österreich) in Buchhandlungen erhältlich.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff präsentieren das Jahrhundertwerk "Botanik in Südtirol"